Es gibt Konzerte, bei denen ist die Musik gut. Dann gibt es Konzerte, die einen vom ersten Song an und noch bis weit über das Ende der Vorstellung hinaus begeistern, bei denen man eins mit der Musik ist und mit ihr lebt. Man genießt den Moment und hofft, dass das Konzert niemals endet, und wenn das dann doch einmal eintritt wird man noch weiter von den Texten und Melodien von gerade eben getrieben und würde gerne die ganze Welt umarmen.
Diese Form der fast unbeschreiblichen Konzertglücklichkeit tritt nicht oft auf, bei Clara Luzia im p.p.c. war dies bei mir jedoch wieder nach längerer Zeit der Fall.
Am 4. Mai 2011 präsentierte sie den Grazern ihr neues Album Falling into Place, welches jedoch nichts mit fallen zu tun hat, sondern viel mehr von einer Landung handelt. Nach dem Album The Ground Below, welches noch deutlich düsterer war, scheint sie gewissen Zielen etwas näher gekommen zu sein.
Auf der Bühne tritt die Singer-Songwriterin bescheiden und etwas zerbrechlich auf, wie sie in einem ORF Interview sagt überlässt sie das Rampensau sein lieber den männlichen Musiker-Kollegen.
Beim Konzert wurde sie von der Schlagzeugerin Ines Perschy sowie dem Multi-Instrumentalisten Max Hauer und der Heidi aus der Dose (Ersatz für die leider nicht anwesenden Cellospielerin Heidi Dokalik) begleitet.
Doch auch dieser Abend mit einer meiner Meinung nach durchwegs sympathischen Band voller großartiger Musik geht einmal zu Ende.
Abschließend bleiben mir nur noch die von mir gemachten Fotos, welche ich zwar schön finde und auf die ich auch stolz bin, die beschriebene Konzertglücklichkeit darin einzufangen und für später zu konservieren ist damit leider trotz allem nicht möglich.
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Das war mal ein etwas anderer, nicht technischer Beitrag zu meinen Konzertfotos.
Update 11.05.11: Bei neonliberal.at gibt es auch einen objektektiven Konzertbericht dazu



